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Kinderland-Pädagogik
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Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen,
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und nicht in ihn hinein.
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Friedrich Fröbel
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Bildung und Erziehung statt Aufbewahrung
Das Kinderland versteht sich als frühkindliche Bildungseinrichtung. Altersgemäße Bildung und Erziehung sowie die Einhaltung, Bewahrung und Entwicklung pädagogischer Standards auf höchstem Niveau stehen im Mittelpunkt der täglichen Arbeit. Die pädagogische Arbeit des Kinderlands steht dabei auf dem Fundament sowohl tradierter als auch neuerer pädagogischer Ansätze der vorschulischen Erziehung. Sie orientiert sich insofern nicht ausschließlich und isoliert an einer einzigen der vorhandenen allgemeinen pädagogischen Konzeptionen (u.a.: Fröbel, Hoffmann, Montessori, Waldorf- und Reggio-Pädagogik, Situationsansatz, community education usw.) allein, sondern prüft diese daraufhin, welche ihrer Elemente und Spezifika für die Bildung und Erziehung der Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, besonders geeignet sind. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, dass die pädagogische Arbeit den Existenzbedingungen der Kinder, den kulturellen Lebensformen ihrer Familien und dem sozialen Umfeld vor Ort in besonderer Weise gerecht wird.
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Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht,
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die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
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Dante Alighieri
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Schwerpunkte der Kinderland-Pädagogik
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Es gibt Glückspilze, die fallen zwar auf die Nase, aber sie finden dabei noch etwas.
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Weisheit aus dem Senegal
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Interkulturelle Erziehung und Bildung Zu Beginn des 21. Jahrhunderts leben wir in einer Zeit rasanter Veränderungen. Die Welt wird immer kleiner, sie nimmt immer stärker Züge eines globalen Dorfes („global village“ nach McLuhan) an. Auf diese sich verändernden Lebensbedingungen wollen wir die Erwachsenen von morgen schon heute vorbereiten. Dabei nimmt die Vermittlung von Fähigkeiten, sich mit Menschen in den verschiedensten Regionen und Ländern des Erdballs verständigen zu können, einen besonderen Platz ein. Von großer Bedeutung sind solche Kompetenzen natürlich auch für das Zusammenleben der Menschen in lokalen Stadteilen von Großstädten wie Berlin. Deshalb besteht einer unserer pädagogischen Schwerpunkte im Bereich der interkulturellen Erziehung und Bildung. Kinderland-Kinder müssen nicht verreisen, um die große weite Welt kennen zu lernen. Sie ist schon da. Das Kinderland bildet eine Art „international community“- und das finden wir wirklich toll. Die Welt trifft sich im Kinderland!
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Esel essen Nesseln nicht, Nesseln essen Esel nicht.
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Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.
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Zwölf zischelnde Schlangen schlängeln sich zwischen zwei spitzen Steinen.
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Freude am Sprechen, Spracherwerb und Sprachförderung Ein weiterer, damit zusammenhängender Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit besteht in der fachkundigen Förderung der Sprachkompetenz, des Spracherwerbs (Erst-, Zweit- und Drittspracherwerb) sowie der Freude am Sprechen. Sprache und Sprechen kann Kindern unglaublichen Spaß machen, denn alle kommunikativen und sprachlichen Kompetenzen lassen sich spielerisch vermitteln: Die Mundmotorik kann im Spiel trainiert werden, Sprach- und Wortspiele verbreiten eine heitere und gelassene Atmosphäre, und Zungenbrecher und Nonsense-Sätze sorgen für Freude am Sprechen. Und Geschichten, seien sie spontan erfunden oder der einschlägigen Kinderliteratur entnommen, kommen tagtäglich zum Einsatz – weil sie eines der wichtigsten Medien kindgemäßer Reflexion sind. Kinderland-Kinder lernen darüber hinaus schon früh, dass die Welt mehrsprachig ist. Das ist übrigens ein Phänomen, das in den meisten Ländern unseres Planeten etwas ganz Übliches ist. Die Weltbevölkerung wächst überwiegend in zwei- oder mehrsprachigen Zusammenhängen auf. Wir freuen uns über die vorhandenen und über jede neue Sprache, die in Kinderland-Familien gesprochen wird. Wir lernen viel dabei und die Kinderland-Eltern haben z.B. Infos über freie Plätze in 12 oder mehr Sprachen übersetzt (siehe die downloads).Kinderland-Kinder wachsen ein-, zwei- oder gar dreisprachig auf. Und das Kinderland-Team kennt sich ausgezeichnet aus in der Frage, wie das mehrsprachige Aufwachsen von Kindern je nach familiärer Konstellation am günstigsten zu gestalten ist. Als Verkehrssprache und Verständigungsmedium verwenden und vermitteln wir im Kinderland allerdings in erster Linie die deutsche Sprache – das aus gutem Grund: In einer Schullandschaft, die nur in Ausnahmefällen mehrsprachigen Unterricht befürwortet (Beispiel Europaschulen), ist es für Schulanfänger unverzichtbar, in der zukünftigen Unterrichtssprache wirklich fit zu sein. Und in den Grundschulen unseres Einzugsbereiches ist das ausnahmslos Deutsch.
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Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht nicht immer.
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Alfred Polgar (österr. Schriftsteller)
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Wer Sport betrieben hat,
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tut sich auch im Leben wesentlich leichter.
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Josef Neckermann
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Körper-, Sport- und Bewegungspädagogik Einen dritten Schwerpunkt der Kinderland-Pädagogik bildet die Körper-, Sport- und Bewegungspädagogik. Denn eine grundlegende Voraussetzung einer jeglichen kindgemäßen Entwicklung besteht in der optimalen Förderung der Sinneswahrnehmung und der kindlichen Motorik. Es geht um das Be-Greifen, das Gewinnen von Ein-Sichten, das Ent-Decken der Welt mit allen Sinnen. Im Rahmen von Sport-, Bewegungs- und Schwimmangeboten geschieht dies mit einer besonderen Dynamik, Dichte und Intensität. Im Kinderland geht es dabei um die Vermittlung von Freude an der Bewegung und das Sammeln möglichst vielfältiger Bewegungserfahrungen, all dies verbunden mit Musik, Geschichten und situativen Anlässen des Kinderland-Alltags. Der Erwerb von Geschicklichkeit, Kraft, Ausdauer stärkt das Selbstbewusstsein des einzelnen Kindes, das Erkunden und Ausprobieren von Bewegungsbaustellen kommt seinem Forscherdrang im Sinne eines ganzheitlichen explorativen Lernens entgegen. Dass das Ganze auch der Gesundheit der Kinder dient, z.B. Haltungsschwächen vorbeugt sowie zur Organ- und Muskelkräftigung beiträgt, versteht sich von selbst.
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Kinderland-Alltag
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Eine Pädagogik mit Augenmaß und Augenzwinkern
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Das Mindeste, was ich von einem Kind erwarte,
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ist, dass es Unfug macht.
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Gerhard Polt (Kabarettist)
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„Leben heißt, langsam geboren zu werden“, schreibt Antoine de Saint-Exupéry. Und er fährt fort: „Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“ Der Autor des „kleinen Prinzen“ macht uns auf poetische Weise verständlich, dass das Leben selbst ein Entwicklungsprozess ist, der von der ersten bis zur letzten Stunde Wachstum und Veränderung in Verbindung mit der Fähigkeit des Staunens bedeutet. Im Rahmen dieses Prozesses bilden Krippen und Kindergärten eine erste Instanz außerhalb der Familie, die von Kindern sehr genau erkundet wird. Indem Kinder sich hier eingewöhnen, vollbringen sie Erstaunliches: Sie verwandeln eine zunächst fremde in eine ihnen vertraute eigene - ihre - Welt, in der Gleichaltrige eine ganz besondere Rolle spielen. Sie eignen sich die Regeln, Normen und Werte einer jeweiligen einrichtungstypischen Kinder-Kultur an. Ihre Energie, Neugier und Kreativität sowie ihr Eifer, Interesse und überbordender Forscherdrang treiben sie dabei voran. Zugleich kennt jedes Kind aber auch kleinere und größere Sorgen und Ängste, die ihm raten, nicht jede Schwelle blindlings und ungeprüft zu überschreiten. Die Kinder bei diesem spannenden Prozess der Weltaneignung mit Augenmaß und Augenzwinkern zu begleiten, sie individuell zu fördern und ihre soziale Kompetenz durch das Leben in der Gruppe zu schulen, das sind zentrale Leitgedanken der Kinderland-Pädagogik. Dabei haben unsere Kinder Anspruch auf beides: auf altersangemessene Freiheiten ebenso wie auf Grenzen, an denen sie sich ausrichten, reiben und spüren können. All dies geschieht im Kinderland im Rahmen einer außerordentlich liebevollen Betreuung durch ein kompetentes und außergewöhnlich hoch qualifiziertes Team, das langjährige Erfahrung und fundiertes pädagogisches Wissen mit dem Schwung des Neuen in Einklang miteinander zu bringen weiß.
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Es gibt eine Vernunft des Herzens, die der Verstand nicht kennt.
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Man erfährt es bei tausend Dingen.
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Blaise Pascal (frz. Philosoph)
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... und wußtest du, dass das Sternenlicht,
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kurz bevor es in den Himmel aufbricht,
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auf deiner Nase sitzt und lacht
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- dann erst springt es in die Nacht.
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Judith Holofernes (Wir sind Helden)
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